Workshop gegen Rassismus – Ein lehrreicher Tag
Ich glaube, ich spreche im Namen der ganzen Klasse, wenn ich sage, dass der Workshop sehr interessant war. Im ersten Teil haben wir über rassistische Situationen im Alltag gesprochen und wie wir diese stoppen oder verhindern können. Dabei wurde vor allem auf den Brandanschlag in Solingen im Jahr 1993 (bei dem vier junge Rechtsextremisten 1993 das Haus der türkischen Familie Genç in Brand setzten. Fünf Menschen starben) eingegangen. Mevlüde Genç, eine Frau, die bei dem Anschlag zwei Töchter und zwei Enkelinnen verlor, reagierte nicht mit Hass, sondern setzte sich bis zu ihrem Tod für Menschlichkeit und gegen Rassismus ein.
Anhand dieses Beispiels konnten wir lernen, welche Auswirkungen Rassismus hat. Außerdem verstanden wir wegen dieses Beispiels, warum es wichtig ist, sich gegen Rassismus einzusetzen.
Das konnten wir im zweiten Teil des Workshops kreativ umsetzen. Wir haben Collagen gebastelt, Gedichte geschrieben und Demoplakate gezeichnet (wobei, meiner Meinung nach, sehr schöne Ergebnisse rausgekommen sind). Währenddessen hatten wir die Möglichkeit, uns über Rassismus auszutauschen. Dort merkte man erst, wie nah Rassismus einem eigentlich ist. Ich habe sogar aus der kreativen Phase viel mitgenommen.
Zusammenfassend war der Workshop sehr spannend und lehrreich. Ein so ernstes Thema wurde interessant verpackt, sodass man gerne zuhörte. Durch den Workshop verstanden wir noch mal die schlimmen Folgen von Rassismus, und ich glaube, dass alle, die anwesend waren, nun wissen, wie man rassistische Sprüche stoppen kann.
Anna Krieger (8a)