Loss mer singe am SGP – Ein karnevalistisches Highlight für die ganze Schulgemeinschaft

Am 05. Februar 2026 war es wieder so weit: Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im vergangenen Jahr fand „Loss mer singe“ bereits zum zweiten Mal am Stadtgymnasium Köln-Porz statt – und verwandelte unsere Aula erneut in eine echte Karnevalsbühne.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachschaft Musik in enger Zusammenarbeit mit der Technik-AG unter der Leitung von Sebastian Frey sowie vielen engagierten Schülerinnen und Schülern, die beim Aufbau und hinter den Kulissen tatkräftig mitgeholfen haben. Gemeinsam entstand eine beeindruckende Bühne: Ein Steg ragte weit in die Aula hinein – ganz ähnlich wie bei der Eras Tour von Taylor Swift. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler besonders nah an der Bühne sein und das Geschehen hautnah erleben. Die Atmosphäre war entsprechend mitreißend: Es wurde laut mitgesungen, getanzt, geklatscht und natürlich kräftig gefeiert.
Durch das Programm führten Lotta Jahn und Hannah Laslo aus der Q1 gemeinsam mit den Musiklehrern Sebastian Frey und Jakob Lüffe. Lotta und Hannah machten ihre Sache wirklich großartig: Mit viel Charme, Humor und guter Laune sorgten sie dafür, dass das Publikum bestens durch das Programm geführt wurde.
Das Prinzip von „Loss mer singe“ ist einfach – und genau deshalb so besonders: Gemeinsam werden bekannte kölsche Karnevalslieder gesungen. Damit auch wirklich alle mitsingen können, wurden viele der Klassiker bereits im Vorfeld im Musikunterricht eingeübt – unterstützt von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die das Projekt freundlicherweise auch in ihren Unterricht integriert haben.
Ein besonderer Höhepunkt war außerdem die Abstimmung über den neuen Lieblings-Karnevalssong des SGP. Fünf aktuelle Titel wurden vorgestellt, und das Publikum entschied per Applaus, welcher Song die Aula am meisten zum Beben bringt:
- PLANSCHEMALÖÖR –Danze
- STADTRAND –Papajei
- LUPO –FastelovenDJ (Bum Bum)
- MILJÖ & BRINGS –Nie ohne Hoffnung
- DRUCKLUFT –Karnevalsmaus
Das Ergebnis war in beiden Durchgängen eindeutig: „Karnevalsmaus“ von Druckluft gewann mit deutlich hörbarem Abstand und wurde damit zum neuen Favoriten des Stadtgymnasiums Köln-Porz gekürt.
Zwischendurch wartete noch ein weiteres Highlight auf das Publikum: ein spannendes Karnevalsquiz, bei dem unter anderem bekannte Karnevalshits rückwärts abgespielt wurden – und von den Schülerinnen und Schülern gegen die Lehrerinnen und Lehrer erraten werden mussten. Gar nicht so einfach, aber umso lustiger!
Damit wirklich alle Schülerinnen und Schüler des SGP teilnehmen konnten, wurde „Loss mer singe“ direkt zweimal hintereinander durchgeführt – jeweils mit der Hälfte aller Klassen und Stufen. So hatte jede und jeder die Chance, Teil dieses besonderen Events zu sein.
Auch optisch war die Stimmung perfekt: Die von Sarah Kaballo festlich geschmückte Aula sorgte für echtes Karnevalsgefühl und viele Schülerinnen und Schüler kamen in kreativen und bunten Kostümen. Ob klassisch kölsch, lustig oder fantasievoll – die Verkleidungen trugen maßgeblich zur großartigen Stimmung bei.
Doch bei allem Programm stand vor allem eines im Mittelpunkt: zusammen singen, tanzen und feiern – alle gemeinsam. Genau das ist an diesem Tag eindrucksvoll gelungen. „Loss mer singe“ war ein fröhliches, verbindendes Erlebnis für die gesamte Schulgemeinschaft und hat gezeigt, wie viel Freude gemeinsames Singen machen kann.
Schon jetzt steht fest: Dieses Event ist zu einer wunderbaren Tradition am Stadtgymnasium Köln-Porz geworden. Wir freuen uns auf die nächste Runde!
Schüler*inneneindrücke aus der Extremismusprävention
Es folgen Berichte von Schülerinnen aus der achten und der neunten Jahrgangsstufe zu den jeweiligen Extremismuspräventionen:
Zum Thema Islamismus
Vor dem Workshop war meine Verbindung zum Thema Islamismus die großen Anschläge (9/11). Neu waren für mich die Prediger in den sozialen Medien. Wir haben uns damit beschäftigt, wie man diese erkennt, was sie machen, um junge Menschen zu überzeugen und was sie für sinnfreie und menschenfeindliche Antworten geben. Wir haben gelernt, was Islamismus ist und wie man ihn vom Islam trennt. Besonders interessant fand ich auch die unterschiedlichen Bedeutungen der Wörter, die sowohl im Islam als auch im Islamismus benutzt werden. Wie bspw. Dschihad, was im Islam der Einsatz auf dem Weg Gottes bedeutet. Im Islamismus hingegen wird er als „heiliger Krieg“ gegen die „Ungläubigen“ verwendet. Islamisten begründen ihre Gewalt mit dem Koran. Sie „verdrehen“ die ursprüngliche Bedeutung.
Als ich an dem Tag in der Schule ankam, wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich war nicht sehr über das Thema informiert und wusste nicht einmal richtig, was Islamismus ist. Als wir den Workshop beendet hatten, wusste ich schon deutlich mehr über dieses Thema. Es wurde uns erklärt, dass Islamismus als Ideologie und der Islam als Religion nichts gemeinsam haben. Das wurde uns durch die Erzählung des Lehrers über die Begegnungen mit Islamisten deutlich gemacht. Ich fand die Weise, wie uns dieses Thema erklärt wurde, sehr interessant. Der Workshop war auch sehr wichtig, weil man mit der Fähigkeit Islamismus zu erkennen, dagegen vorgehen kann. Außerdem lernt man Islamisten von Leuten des islamischen Glaubens, die nichts mit dem Islamismus zu tun haben, zu unterscheiden und gegen den Hass und Vorurteil, mit denen vieler dieser Leute zu kämpfen haben, anzukämpfen.
- Carlotta Quiring und Anna Krieger für die Jahrgangsstufe 8
Zum Thema Rechtsextremismus
Unsere Schule organisierte wie jedes Jahr einen Workshop im Bereich des Extremismus. Die Themen dieser Workshops variieren je nach Jahrgängen und sind darauf ausgelegt, auch im Unterricht wieder aufgegriffen zu werden. Die neunten Klassen beschäftigten sich dieses Jahr mit dem Thema Rechtsextremismus und ich freue mich sehr etwas darüber berichten zu dürfen.
Ein Thema, welches im Moment wieder stärker denn je aufkommt, ist der Rechtsextremismus. Die sozialen Medien werden nahezu mit Extremismus kritisierenden Inhalten gesprengt, wobei viele weder eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema noch eine genaue Vorstellung davon haben. Damit nicht auch wir auf den falschen Weg geraten oder falsche Vorstellungen vom Rechtsextremismus haben, klärte die Schule auf. Zwei Mitarbeitende des NS-Dokumentationszentrums kamen in unsere Klasse und führten den Workshop mit uns durch.
Als erstes fand ein Austausch statt, wobei klar wurde, dass so gut wie keiner sich bisher vollständig mit dem Thema beschäftigt hatte, also gab es eine kurze Erklärung und dann ging es auch schon los. Mit einem Blatt, auf dem Bingo Felder abgebildet waren, gingen wir zu unseren Mitschülerinnen und Mitschülern und schrieben deren Name darunter, wenn die Aussage zutraf. Einerseits ging es um Familie und Vorlieben und andererseits darum, ob der Anschlag in Halle jemandem etwas sagt oder man drei schwarze Autoren nennen könnte. Diese Fragen waren weitaus schwieriger zu beantworten und ich persönlich fand es erschreckend im Nachgang Genaueres zu erfahren. Es ist ekelerregend, dass Menschen auf Grund ihrer Nationalität, Religion oder Sexualität benachteiligt und sogar schwer verletzt werden.
Wir setzten uns mit realen Fallbeispielen auseinander, wie der Widmung einer Straße im Falle des Doppelmordes 1980 an Shlomo Lewin und Frida Poeschke. Uns erstaunte das Beispiel von einseitiger Polizeiarbeit, wie sie insbesondere in diesem Fall vorkam und die Ignoranz gegenüber jüdischen Gemeinden, welche durch diesen Fall wieder in die lang bestehende Angst zurückversetzt wurden.
Nach erneutem Austausch wurde ein kleines Spiel veranstaltet. Eine Seite des Raumes stand für „Ja“ und die andere für „Nein“. Die Mitte war hierbei der neutrale Part. Wir bekamen Aussagen oder Fragen gestellt, welche wir durch unsere Position beantworteten. „Kommt thematisierter Rechtsextremismus oft auf eure for you?“ oder „Besorgt euch das Thema?“. Wir sprachen offen über unsere Ängste und gingen sogar einen Schritt weiter, als wir über unsere Fehler sprachen. Wann war ich mal diskriminierend? Welche Rollenbilder sind in meinem Kopf, obwohl ich weiß, dass diese nicht angemessen sind?
Die Gesellschaft, in der wir aufwachsen und uns entwickeln, ist von Vorurteilen geprägt, doch das heißt nicht, dass wir diese weitergeben müssen. Nur wenn wir uns alle auch mit den unschönen Seiten unserer Welt beschäftigen, können wir unsere Zukunft verändern und dafür sorgen, dass niemand mehr beispielsweise aufgrund seiner Herkunft herabgestuft wird. Die heutige Welt ist für viele ein Albtraum und vielleicht auch für euch, liebe Leserinnen und liebe Leser? Was zeichnet eine gute Welt für euch aus und wärt ihr bereit, euch auch dafür einzusetzen?
- Sophie Jung für die Jahrgangsstufe 9
Danksagung der Fachschaft Sport des Stadtgymnasiums an den Förderverein
Die Fachschaft Sport des Stadtgymnasiums bedankt sich ganz herzlich beim Förderverein für die großzügige Unterstützung bei der Anschaffung von vier Stabhochsprungstäben. Durch die Bereitstellung dieser hochwertigen Materialien wurde ein bedeutender Beitrag zur Weiterentwicklung des Sportunterrichts an unserer Schule geleistet.
Die neuen Stäbe ermöglichen es uns, den Schülerinnen und Schülern einen noch abwechslungsreicheren, motivierenden und kompetenzorientierten Unterricht anzubieten. Besonders im Bereich der koordinativen und technischen Bewegungsförderung eröffnen sich dadurch neue Lerngelegenheiten, die wesentlich zur Steigerung der Bewegungskompetenz beitragen.
Wir wissen das erneute Engagement des Fördervereins sehr zu schätzen. Dank dieser Unterstützung können wir unseren Bildungs- und Erziehungsauftrag im Fach Sport noch besser erfüllen und den Jugendlichen vielfältige, herausfordernde und sichere Bewegungserfahrungen ermöglichen.
Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung und Ihre Verbundenheit mit unserer Schule.
Erfolg beim Bezirksfinale: Unsere Turnerinnen holen den Sieg

Viktoria Licht (8a), Alina Rundau (8d), Stefania Konstantinidou (5b), Diana Login (5b) und Luana Strzelecki (5b) überzeugten beim Bezirksfinale im Gerätturnen in Monschau mit starken Leistungen an allen Geräten und sicherten sich verdient den 1. Platz. Besonders am Boden dominierten die Mädchen mit sehr gut ausgeführten Übungen die Konkurrenz und sammelten wichtige Punkte für das Gesamtergebnis.
Alle teilnehmenden Schülerinnen turnen im TSV Porz, was ihre Vorbereitung auf den Wettkampf unterstützte. Das Trainerteam unter der Leitung von Cecile Weissenburger, Trainerin beim TSV Porz, bereitete die Mädchen hervorragend auf den Wettkampf vor.
Mit dem Sieg im Bezirksfinale hat sich das Team für das Landesfinale am 11. März 2026 in Essen qualifiziert. Wir gratulieren unseren Turnerinnen ganz herzlich und wünschen viel Erfolg für die nächste Wettkampfrunde!